Das Wort bewirkt was es will

Betrachtung zum alltäglichen Leben als Christ

Bernardino Poccetti, Hochzeit von Kana

Bernardino Poccetti, Hochzeit von Kana

Schon seit langem werden zu den Filmen immer auch kurze Dokumentarfilme über das Drehen des Filmes angeboten: making of… Es sind zwei Welten, die dort aufeinanderstoßen. Die Welt des Films, so wie er in den Kinos ausgestrahlt wird, und die Welt des Drehens mit seinen eigenen Regeln und Herausforderungen.

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Mit dem Herzen sprechen

Zweite Betrachtung zum Herz-Jesu Monat

Zeichnung von der Hl. Therese von Lisieux

Zeichnung von der Hl. Therese von Lisieux

„Mit dem Herzen sieht man am besten“, so der kleine Prinz. Das Herz deutet uns eine Richtung. Es ist ein Kompass, der hilft unser echtes und einziges Ziel zu erreichen: Gott. Voraussetzung dafür ist ein tiefe, persönliche Aufrichtigkeit gegenüber dem, was wir als das Richtige und Wahre „erspüren“.

Aber mit dem Herzen spricht man auch am besten. Es geht um sehr viel mehr als ein nettes und ein bisschen süßliches „Sprechen mit dem Herzen“. Es geht um die Beziehung zu Gott. Mit und in dieser Beziehung steht und fällt alles in unserem Leben. Ich erlaube mir, einige Gedanken von Joseph Ratzinger zum Thema „Herz“ zu erwähnen.

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Innerer als ich mir selbst

Tu autem eras interior intimo meo et superior summo meo

Schöpfung, Michelangelo

Die Schöpfung Adams, Michelangelo

Ziel eines jeden Menschen ist die Einheit mit Gott. Schon der Katechismus rückt dies an den Anfang und somit ins Zentrum.

Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich. In einem aus reiner Güte gefaßten Ratschluß hat er den Menschen aus freiem Willen erschaffen, damit dieser an seinem glückseligen Leben teilhabe. (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1)

Unser Leben bekommt mit diesem Ziel eine Richtung, einen Sinn, ein Streben und dadurch Bewegung.

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Stimme Christi

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”Und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme.” (Joh 10,4)

Gebet ist immer persönlich. Denn im Gebet geht es nicht um eine Pflicht, sondern um die Beziehung zu Gott, zu Christus. Wenn nun im Johannesevangelium, welches wir am IV. Sonntag der Osterzeit lesen, vom „Erkennen der Stimme Christi“ die Rede ist, dann fragen wir uns schnell, ob dies denn wirklich auch unsere Erfahrung ist und sein kann. Weiterlesen

Christi Wundmale und der Hl. Thomas

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„Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meine Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ (Joh 20, 25)

„Ich will Gott schauen“. Dieser Wunsch hat viele Menschen bewegt, unermüdlich nach Gott Ausschau zu halten. Aus den Worten des Hl. Thomas klingt diese Sehnsucht auch heraus. Das Zeugnis der Mitjünger lässt in ihm die Flamme neu auflodern. Sie erweckt von neuem eine innere Erfahrung, die er nach dem Kreuzestod Christigewaltsam unterdrückt hat: die Erfahrung Gottes in Christus. „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh 14,9). Weiterlesen