Heiliges Land (III)

Blick aufs Tote Meer

Blick aufs Tote Meer

Ich möchte in dieser Betrachtung die Gedanken weiterstricken, die ich schon im Text über das Herz Jesu erwähnt habe und nochmals auf die Stelle in Ezechiel 47 zurückkommen.

Wenn man auf das Tote Meer blickt, ist man von der Schönheit dieser Gegend beeindruckt, aber auch von der Dürre und Trockenheit. Dann im Toten Meer zu schwimmen ist noch beeindruckender. Denn das Wasser ist unglaublich rein und sauber, aber eben tot.

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Herz Jesu

 Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.

Sacred Heart, Tutzinger Schwestern

„Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß, dass er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.“ (Joh 19, 32-37)

Immer hat mich diese Stelle ein bisschen verwundert. Und zwar das Betonen des Hl. Johannes, dass er es mit eigenen Augen gesehen hat und sein Zeugnis wahr ist. Dreifach sogar: er hat es gesehen, sein Zeugnis ist wahr, und er war sich dessen bewusst, dass es wahr ist. Weiterlesen