Christi Wundmale und der Hl. Thomas

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„Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meine Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ (Joh 20, 25)

„Ich will Gott schauen“. Dieser Wunsch hat viele Menschen bewegt, unermüdlich nach Gott Ausschau zu halten. Aus den Worten des Hl. Thomas klingt diese Sehnsucht auch heraus. Das Zeugnis der Mitjünger lässt in ihm die Flamme neu auflodern. Sie erweckt von neuem eine innere Erfahrung, die er nach dem Kreuzestod Christigewaltsam unterdrückt hat: die Erfahrung Gottes in Christus. „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh 14,9). Weiterlesen